«

»

Mai 05

Finanzierung Ihrer neuen Immobilie

Hier finden Sie einige Informationen zur Finanzierung ihres neuen Eigenheims,

Gerade heute frisch Informiert mit einem Persönlichen Gespräch mit einem Bankdirektor hier in Icod de los Vinos.

Der Momentane Zinssatz liegt bei ca. 2,0% bei einem NICHT Festgeschriebenen Zinssatz, sowie bei unter 3,0% bei einem Festgeschriebenem Zinssatz.

Für Finanzierungen (Maximal 80% des Objekt wertes) über eine Spanische Bank benötigen Sie folgende Unterlagen die Sie im Original bei der Bank vorzulegen haben:

N.I.E. Nummer

– die letzte Steuererklärung,

– eine Schufa Auskunft (aus Deutschland)

– einen Aktuellen Arbeitsvertrag

– die letzten drei Lohnabrechnungen

zur Feststellung des Wertes des Objektes muss ein Gutachten erstellt werden, um die Finanzierungshöhe berechnen zu können.

Obligatorisch muss für das Finanzierte Haus eine Hausratsversicherung sowie eine Lebensversicherung vorgelegt, oder bzw. bei der Bank abgeschlossen werden.

Hier nun einen Hypothekenrechner den Sie gerne in Anspruch nehmen können, um Ihre Monatliche Belastung für Ihre neue Immobilie Darstellen zu können.

Bedenken Sie bitte das ca. 12%  Nebenkosten auftauchen werden die zur Begleichung folgender Behörden mit gerechnet werden sollte.

Grunderwerbssteuer, Notarkosten, ect.

 

1. Grunderwerbssteuer

Die Grunderwerbssteuer beträgt beim Kauf von privat aus zweiter Hand 6%. Bei einem erstmaligen Erwerb des Hauses bzw. der Wohnung kassiert das Finanzamt 7% des Kaufpreises. Eine Ausnahme bilden dabei die kanarischen Inseln. Hier gehen generell 4,5% an den Staat.

2. Grundbucheintrag

Das Grundbuchamt berechnet für den Eintrag ins Register ungefähr 0,5% vom Kaufpreis.

3. Notarkosten

An Notargebühren fallen zwischen 0,8% und 2% an. Er erstellt für dieses Entgelt die Eigentümerurkunde, die „escritura“. Die Grundbuch- und Notargebühren machen meist gemeinsam einen Anteil von 2,5% aus.

4. ggf. Maklerprovision

Die Provision fällt regional sehr unterschiedlich aus. So kommt in den Küstengebieten meist der Verkäufer für die Maklergebühr auf. Im Binnenland hingegen gibt es in jedem Dorf einen „corredor del pueblo“. Dieser kassiert 5% vom Kaufpreis, welche je zur Hälfte vom Käufer und Verkäufer getragen werden.

Damit sollten Sie als künftige Immobilienbesitzer mit zusätzlichen ca. 10% Kosten bezogen auf den in der „escritura“ eingetragenen Erwerbspreis rechnen.

An Abgaben und Unterhaltskosten fallen pro Jahr folgende Posten an:

1. IBI als jährliche Grundsteuer (Impuestos sobre Bienes Inmuebles)

Ähnlich wie in Deutschland variiert ebenfalls die spanische Grundsteuer von Gemeinde zu Gemeinde. Im Allgemeinen wird eine Abgabe zwischen 0,3% und 1,7% fällig. Diese Steuer ist jährlich bis Ende November zu entrichten.

2. Eigentümerumlage

Die Höhe der zu zahlenden Eigentümerumlage („Communidad“) wird von den Verwaltern mit Zustimmung der Eigentümer festgelegt. Sie deckt die Kosten für die Instandhaltung und Pflege der Anlage (Gebäude, Pool, Garten, Beleuchtung etc.).

3. Hausrat-, Einbruch-, Wasserschadenversicherung

Die Versicherung variiert ebenfalls von Anbieter zu Anbieter, der Höhe der Selbstbeteiligung, dem Wert der Immobilie etc.

4. Strom- und Wasserverbrauch

Die Kosten werden normalerweise alle 2 Monate abgerechnet und richten sich selbstverständlich nach Ihrem Verbrauch.

5. Heizkosten

Auch hier sind die Kosten von der Art der Heizung (Strom, Öl, Holz usw.) und Ihrem persönlichen Verbrauch abhängig.

Vor dem Kauf Ihres Traumhauses sollten Sie weiterhin keinesfalls vergessen zu prüfen, ob die Immobilie frei von Belastungen ist. Das heißt, dass weder Hypotheken, Rentenschuld, Pfändungen etc. darauf liegen. Die Information dazu erhalten Sie beim Grundbuchamt (Registro de la Propiedad). Außerdem bestimmen teilweise regionale Bebauungsrichtlinien Ihre Möglichkeiten und Einschränkungen beim „Häuslebau“.

Ihre Fragen und Anmerkungen sind jederzeit willkommen.

* indicates required field

Copy Protected by Chetan's WP-Copyprotect.
Zur Werkzeugleiste springen